05.01.2021: Bundessozialgericht kippt SV-Freiheit für Gesellschafter / Geschäftsführer Alle Informationen

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Statusfeststellungsverfahren Rente

Bestehen Unklarheiten am eigenen Sozialversicherungsstatus, sollten die Betroffenen in jedem Fall ihren Status prüfen und verbindlich festlegen lassen. Das geschieht mit einem Statusfeststellungsverfahren. Rente, gesetzliche Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung lassen sich auf diese Weise sicherstellen.

Auch für eine private Absicherung stellt die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung einen entscheidenden Schritt dar. Die verbindliche Feststellung der Sozialversicherungsfreiheit ist nämlich Voraussetzung für eine private Krankenversicherung und Altersvorsorge. Ohne ein Statusfeststellungsverfahren können Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung im Bedarfsfall Leistungen verweigern, wenn der Sozialversicherungsstatus nicht geklärt ist.

Welchen Einfluss hat Statusfeststellungsverfahren auf Rente?

Auf die Rente hat das Statusfeststellungsverfahren einen entscheidenden Einfluss, wenn Zweifel am Sozialversicherungsstatus bestehen. Das hängt damit zusammen, dass ein Anspruch auf Leistungen nur besteht, wenn eindeutig Sozialversicherungspflicht vorliegt.

Allein aus den Beitragszahlungen ergibt sich noch kein Anspruch auf Leistungen. Im schlimmsten Fall kann das bedeuten, dass ein Beschäftigter jahrelang Sozialversicherungsbeiträge gezahlt hat, ihm dann aber im Bedarfsfall Leistungen der Sozialversicherungsträger verweigert werden, wenn sich herausstellt, dass keine Sozialversicherungspflicht bestanden hat.

Mit einem rechtzeitigen Statusfeststellungsverfahren lassen sich jedoch Rentenansprüche klären und sichern.

Mit Statusfeststellungsverfahren Rente sichern

Mit einem Statusfeststellungsverfahren lassen sich Rentenansprüche sichern, indem der Sozialversicherungsstatus verbindlich festgelegt wird. Das gilt natürlich nur, wenn Sozialversicherungspflicht bestätigt wird. Bei Sozialversicherungsfreiheit besteht entsprechend kein Anspruch auf gesetzliche Rente.

Wird im Statusfeststellungsverfahren jedoch die Sozialversicherungsfreiheit bestätigt, kann sich die betroffene Person angemessen privat absichern. Durch eine möglichst frühzeitige Klärung des Sozialversicherungsstatus können die Betroffenen von Anfang an sicherstellen, dass sie angemessen und effektiv für das Alter abgesichert sind.

Weil folgende Personenkreise besonders oft von Unklarheiten beim Sozialversicherungsstatus betroffen sind, sollten sie mit einem Statusfeststellungsverfahren ihre Rentenansprüche prüfen lassen:

  • Mitarbeitende Familienangehörige und Abkömmlinge des Arbeitgebers
  • Mitarbeitende Gesellschafter
  • Gesellschaftergeschäftsführer
  • Fremdgeschäftsführer
  • Einige Gruppen von Selbstständigen
  • Vorstände von Aktiengesellschaften

Beratung zum Statusfeststellungsverfahren und Rente

Wer sich unsicher ist, ob oder wie er ein Statusfeststellungsverfahren zu Klärung von Rentenansprüchen stellen soll, sollte sich in jedem Fall im Vorfeld beraten lassen. In einer unabhängigen Beratung können die Notwendigkeit und die Erfolgschancen eines Verfahrens eingeschätzt werden.